Dienstag, 24. November 2009

Unserer Widerstand ist fruchtbar, essbar und gesund!

(Artikel von uns, der morgen in der Streikzeitung der HU erscheinen soll)

Seit Donnerstag dem 19.11.2009 haben wir, die Studierenden der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät der HU, den repräsentativen Thaersaal im Hauptgebäude der Fakultät besetzt.
Wir wollen damit gegenüber dem Dekanat, der Unileitung und der Senatsverwaltung unseren 15 Forderungen Nachdruck verleihen.
Diese beinhalten unter anderem den Erhalt des Fakultätsstatus, den Erhalt des deutschlandweit einzigartigen Lehramtsstudiengang für Garten- und Landbau, sowie den Beibehalt unserer Forschungsstandorte in Berlin/Brandenburg.
Unser Dekanant zeigte sich unserem Anliegen gegenüber aufgeschlossen und hat uns zu einem Gespräch am Mittwoch eingeladen, bei dem auch die FachgebietsleiterInnen anwesend sein werden.
Bis dahin nutzen wir den Thaersaal, um mit unseren Kommilitonen die 15 Forderungen zu konkretisieren und uns untereinander auszutauschen. Das beinhaltet Plena, Workshops und Bastelstunden genauso wie abendliche Videoabende und Jamsessions. Außerdem veranstalten wir am Donnerstag (26.11/ 16.00 Uhr) ein Streikcafé, zu dem alle Bildungsstreikenden eingeladen sind. (Anm. FÄLLT AUS! Wegen HU Vollversammlung)
Bei Kaffee und Kuchen wollen wir mit Euch plauschen und schnacken und kichern...
Weiterhin sind öffentliche Aktionen geplant, um dem HU Präsidium und der Senatsverwaltung ein wenig auf die Füße zu treten, auf das sie nicht vergessen mögen, dass man sich mit Bauern und Gärtnern nicht anlegt, weil man sonst bis zum Hals in der Gülle steckt. Das mussten schon die Verantwortlichen im Jahre 2003 merken, die unsere Fakultät schließen wollten, aber letztendlich am massiven Protest der Studierenden gescheitert sind – Protest ist LGF-Tradtion.

Kein Sex mit dem HU-Präsidium bis unsere Forderungen erfüllt sind!
Eure LGF-Besetzer-Tierchen!

2 Kommentare:

  1. Bildung ist das Kapital unserer Gesellschaft!!

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  2. Bildung ist ein Allgemeingut, oder besser gesagt, sollte es sein. Elitenbildung führt uns nur zu einer Verschärfung der Gegensätze, im Sinne einer stäkeren Aufspaltung in Arm und Reich.

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